Hartz-Gesetze umbenennen?

Politiker unterschiedlichster Couleur sprachen sich dafür aus, die Hartz-Gesetze umzubenennen, nachdem Peter Hartz als Schlüsselfigur in der VW-Affäre gilt und seit Mitte November in 44 Fällen angeklagt ist. Philip Mißfelder, Vorsitzender der Jungen Union Deutschlands am Mittwoch zur Bild-Zeitung: „Peter Hartz hat sich so unmöglich gemacht, dass sein Name nicht mehr für politische Gesetze taugt.“ Und auch aus den Reihen der Grünen sind ähnliche Stimmen zu vernehmen: „Ich finde es richtig, den Namen ‚Hartz’ nicht mehr zu verwenden, denn dabei denkt man neuerdings an Rotlicht und Bestechung“, wie sich Grünen-Fraktionsgeschäftsführerin Irmingard Schewe-Gerigk in einem Interview äußerte.
Doch wie sinnvoll ist eine solche Namensänderung der Gesetze? Hat sich der Name ‘Hartz’ bei der Bevölkerung nicht schon so eingebrannt, daß es ein langer Prozeß wäre, bis die Umbenennung letztendlich bei den Bürgern angekommen wäre? Es würde wohl für einige Verwirrung sorgen…
(Quelle: Focus)

One Response to “Hartz-Gesetze umbenennen?”

  1. dabear Says:

    Was soll das denn? Hast du keine Sorgen dann mach dir welche? Der Sommer is doch vorbei!
    Sucht man jetzt ein neues ‘Großprojekt’ nachdem sich Deutschland bei dem geforderten Verbot der Killerspiele nicht freimütig und jubilierend hinter unsere Politiker stellte?
    Wieso sollten die (nicht vorhandenen) moralischen Kompetenzen eines Peter Hartz denn seine wirtschaftlichen Kompetenzen diskreditieren?
    Hat man denn nun Angst vor billigen Demagogen?
    Manchmal habe ich das Gefühl das Politik immer langweiliger wird….

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