EU: Juncker attackiert Großbritannien

Der luxemburgische Ministerpräsident Jean-Claude Juncker hat anlässlich des derzeitigen EU-Gipfels deutliche Worte gefunden. Seiner Meinung nach ist die EU auch ohne die Briten denkbar, nicht jedoch ohne Frankreich und Deutschland. Damit hat Juncker zurecht mal wieder den Finger in die Wunde gelegt. In der Tat lassen die Briten seit Jahren wenig Begeisterung für Europa erkennen, obwohl sie mit am meisten von der EU profitierten. Mit anti-europäischen Äusserungen lässt sich im Vereinigten Königreich seit jeher gut Wahlkampf machen. Der Euro wurde in Großbritannien nicht eingeführt. Oftmals scheinen die Briten den USA näher zu stehen als ihren EU-Nachbarn. Es besteht daher immer noch die schon vor Jahren erkannte Gefahr, dass sich die EU zu einem “Europa der zwei Geschwindigkeiten” entwickeln könnte, wenn nicht alle am gleichen Strang ziehen. Vielleicht fühlen sich die Briten ja von Deutschland und Frankreich übergangen? Andererseits wäre es dann besser, sie würden sich aktiv in Europa einbringen, anstatt sich in eine Verweigerungshaltung zu flüchten. Vielleicht hilft die Äußerung Junckers ja, die Briten wachzurütteln….
(zum Hintegrrund: www.spiegel.de ; www.sueddeutsche.de)

One Response to “EU: Juncker attackiert Großbritannien”

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